Soziales, Integration, Inklusion

Soziales, Integration, Inklusion

in Erlangen

Auf dem Weg zur solidarischen Stadtgesellschaft

Kommunale Sozialpolitik muss Menschen vor und in Notlagen schützen und die gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen. Sie muss Benachteiligungen abbauen und zu einer gerechten Verteilung der Lebenschancen beitragen. 

8440 

Erlangen-Pass Besitzer*innen (Stand 10/2019)

3,4%

Arbeitslosenquote (Stand 10/2019) 2014: 4,1 %

Gemeinsam viel erreicht –
gemeinsam viel vor

Aktuelle und zukünftige Projekte für Erlangen.

2014
2014

Ab Dez 2014

Offen aus Tradition

„Offen aus Tradition“ ist für Erlangen nach wie vor ein treffendes Stadtmotto. Es verweist auf die Gründung der Hugenottenstadt und hat damit eine stadtgeschichtliche Dimension. Vor allem aber spüren die Menschen in unserer Stadt jeden Tag, was „Offen aus Tradition“ heißt. In den international agierenden Unternehmen, an der Universität und in den Stadtteilen leben viele Menschen das Motto Tag für Tag. Die Worte „Offen aus Tradition“ beschreiben aber nicht nur Geschichte und Lebenswirklichkeit Erlangens, sie formulieren auch einen Anspruch an uns als Stadtgesellschaft. (Dr.Florian Janik, Oberbürgermeister)

Dez
2015
2015

Ab Okt 2015

Kinder- und Jugendbeteiligung

Damit sich die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen an der Kommunalpolitik in Erlangen weiterhin gut entwickelt, soll ein modernes Konzept zur Partizipation erarbeitet werden, das auch die neuen Medien mit einschließt. Hierbei sollen der Stadtjugendring, das Amt für Soziokultur, das Jugendparlament u.a. mitwirken.

Okt
2015

Ab Dez 2015

Sozialbericht

Mit dem Sozialbericht  liefert die Abteilung Statistik und Stadtforschung umfassende Informationen zur sozialen Lage in Erlangen. Der Bericht schildert kommunale Maßnahmen in ausgewählten Arbeitsbereichen. Ein ausführlicher Statistikteil nimmt soziale Lebenslagen entlang der Bevölkerungsstruktur und -entwicklung und der ökonomischen Situation in den Blick und untersucht Aspekte der schulischen und beruflichen Bildung sowie der sozialen Absicherung. Erstmals finden sich im Sozialbericht auch Stellungnahmen des „Erlanger Ratschlags für soziale Gerechtigkeit“, in dem sich Initiativen, Verbände, Parteien und Kirchen zusammengeschlossen haben. Die Ergebnisse des Sozialberichtes sollen nun im Rahmen von Workshops zu den Themen Arbeit, Wohnen, Teilhabe und Flüchtlinge weiter erörtert werden.

Dez
2016
2016
Erlangen Pass

Erlangen Pass

Zum 1. Januar ist eine langjährige Forderung der Erlanger SPD umgesetzt worden: Der Erlangen-Pass bündelt nun für Bezieher von Sozialleistungen Vergünstigungen für Angebote vor allem aus Kultur, Bildung, Freizeit und Sport, z.B. bei Stadtbibliothek, Volkshochschule, den Angeboten vieler Bürgertreffs oder den Schwimmbädern. Der Ausweis im Scheckkartenformat macht es viel leichter, die Berechtigung für die Ermäßigungen nachzuweisen.

gesamte Stadt

Jan
2016
Teilhabe am Arbeitsmarkt

Ab Jul 2016

Teilhabe am Arbeitsmarkt

Am 15. Juli 2016 fand im Rathaus der Stadt Erlangen ein Workshop zum Thema „Langzeit-arbeitslosigkeit“ statt, der beteiligungsorientiert geplant und durchgeführt wurde. Ergebnis dieses Workshops ist eine nach Themen gebündelte Erfassung von 27 Zielen, mit deren Abarbeitung die Zahl der von Langzeitarbeitslosigkeit Betroffenen in Erlangen reduziert werden soll. 

Jul
2017
2017
Toilette für alle

Ab Jan 2017

Toilette für alle

Zentral auf dem Hugenottenplatz gibt es in der Innenstadt eine barriere-freie öffentliche Toilette  Der ehe-malige „Beck“-Kiosk wird dafür umgebaut. Entstehen wird dabei eine Toilette, die nicht nur eine gewöhnliche barierrefreie Toilette beinhaltet, sondern die auf für Menschen mit Schwerstbehinderungen gut zu nutzen sein wird: So wird es z.B. auch eine Duschliege geben.Mit der Toilette wird eine Forderung um-gesetzt, die die SPD über viele Jahre ge-meinsam mit vielen anderen, unter ande-rem dem Seniorenbeirat, erhoben hatte.

Jan
2018
2018
Kommune inklusiv

Ab Jul 2018

Kommune inklusiv

Erlangen hat als eine von fünf Kommunen in ganz Deutschland den Zuschlag für das bundesweite Projekt „KommuneInklusiv“ der Aktion Mensch erhalten. Die Trägerschaft in Erlangen übernimmt das Zentrum für Selbstbestimmtes Leben Behinderter (ZSL) e.V. in Kooperation mit der Stadt. Ziel ist es, den Zusammenhalt aller Menschen in ihren Sozialräumen zu stärken – unabhängig von körperlichen, geistigen oder seelischen Einschränkungen, Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion oder Kultur. Das Erlanger Projekt zielt insbesondere auf Menschen mit Hörbehinderung und ältere Menschen, die vereinsamt oder von Vereinsamung bedroht sind.

gesamte Stadt

Jul
2018

Ab Sep 2018

Büro für Chancengleichheit

Das Büro für Chancengleichheit und Vielfalt hat  den Auftrag, bei der Gestaltung einer vielfältigen Gesellschaft in der Stadt Erlangen Informationen, Unterstützung und Vernetzung zu bieten. Dazu gehören auch die Antidiskriminierungsarbeit und  das Angebot einer ntidiskriminierungsberatung.

Sep
2018
100 Jahre Frauenwahlrecht

100 Jahre Frauenwahlrecht

Am 12. November 1918 durften in Deutschland erstmals Frauen an Wahlen teilnehmen. Anlässlich dieses Jubiläums fanen in Erlangen ab dem Weltfrauentag am Donnerstag, 8. März, in der Reihe „100 Jahre Frauenwahlrecht“ zahlreiche Veranstaltungen statt. Die Veranstaltungsreihe „100 Jahre Frauenwahlrecht“ sollte nicht nur erinnern, sondern auch in die Zukunft blicken und zeigen,  dass es heute trotz großer Fortschritte auf dem Weg zur Geschlechtergerechtigkeit auch weiterhin noch viel zu tun gibt.

gesamte Stadt

Dez

Das haben wir vor

  • Wir werden den ErlangenPass zum ErlangenPass-Plus ausbauen: Ihn erhalten künftig auch Menschen mit niedrigem Einkommen, die keine Sozialleistungen beziehen. Außerdem werden wir die Angebote ausbauen und möglichst viele städtische Angebote kostenlos anbieten.
  • Wir werden mit einem umfassenden Ansatz Menschen in Armut unterstützen. Dazu gehört unter anderem der Einstieg in soziales Quartiersmanagement (vielfältige, miteinander vernetzte Beratungsangebote in den Stadtteilen, bei denen gezielt auf Menschen zugegangen wird) in mindestens einem Stadtteil, der Ausbau der optimierten Lernförderung, der Ausbau des geförderten Arbeitsmarkts sowie der Ausbau von Unterstützungs- und Beratungsangeboten insbesondere für Kinder, Jugendliche und Familien.
  • Beim Arbeitslosengeld II werden wir weiterhin die Möglichkeiten der Optionskommune nutzen. Wir werden die Beratungsmöglichkeiten verbessern und damit sicherstellen, dass alle Menschen die ihnen zustehenden Leistungen auch erhalten. Sanktionen sollen, wenn immer rechtlich möglich, vermieden werden. Die Mietobergrenzen werden wir weiter im Interesse der Langzeitarbeitslosen auslegen.
  • Wir wollen die Inklusion weiter vorantreiben. Alle Baumaßnahmen im Bereich der kommunalen und öffentlich zugänglichen privaten Infrastruktur müssen barrierefrei gestaltet werden. Bei der Stadt und den städtischen Unternehmen ist durch die Bereitstellung von genügend Inklusionsarbeitsplätzen die zu gering angesetzte gesetzliche Quote überzuerfüllen.